In der folgenden Auflistung sind die verschiedenen Ansätze der Therapieformen kurz beschrieben, die in den Ablauf der kognitiven Verhaltenstherapie integriert werden:

 

klärungsorientierte (Gesprächs- )Psychotherapie

Ihre Symptome sind Ausgangspunkt für Verstehen. Ich versuche Ihre persönliche Geschichte zu verstehen, damit auch Sie sich in Ihren Gefühlen und Reaktionen besser verstehen können. Die Wirkung ist innerlich entlastend und schafft oft schon durch das Verstehen neue Perspektiven.

 
 
 

Verhaltenstherapie

Verstehen alleine reicht manchmal nicht. Alte Gewohnheiten können ganz schön zäh sein. Aktives Umdenken und Umlernen werden notwendig. Ich unterstütze Sie, Veränderungen auszuprobieren:

→ schrittweise Erfahrungen zu machen
→ sich erlauben Fehler zu machen
→ Erfolge und Misserfolge individuell auszuwerten
→ lernen sich sicherer zu fühlen
→ Lernen sich selbst zu belohnen
→ manchmal : das Lernen lernen

 

TRUST , Ressourcenorientierung und positive Psychologie

Beruhigung und Zufriedenheit sind wichtige und wegweisende Gefühle.

Für belastende Lebenssituationen gibt es eine wichtige Grundregel: „Sorge für innere Entlastung“

Wahrscheinlich haben Sie das schon oft im Leben intuitiv richtig gemacht - was Sie daran erkennen konnten, dass es Ihnen hinterher für eine Weile besser ging, z.B. durch

→ Ablenkung
→ für Andere da sein, mit Anderen zusammen sein
→ ein Bad nehmen, einen Spaziergang machen
→ guten, erfreulichen Vorstellungen aus der Erinnerung, aus der Phantasie oder aus Filmen und Musik nachhängen  uvm.

 

Was im normalen Alltag einfach erscheint ist oftmals so selbstverständlich, dass es sogar vernachlässigt wird. Diese "Kleinigkeiten" können im Ernstfall sehr schwierig sein, haben aber gerade dann eine große hilfreiche Bedeutung.

Mit den ressourcenorientierten und imaginativen Methoden gebe ich Ihnen systematisch Anregungen und Hilfen, eigene Tankstellen (wieder) aufzubauen um dort regelmäßig auftanken zu können.

Traumatherapie

Ein Trauma bringt einen Menschen aus dem normalen Gleichgewicht. Die Erlebnisse und Ängste eines Traumas sind im Nervensystem, im Geist und im Körper, anders abgespeichert als andere Erinnerungen. Sie bleiben "kleben", sind "wie eingefroren". Dadurch werden Gefühle und Reaktionsweisen verändert. Man versteht man sich selbst nicht mehr und wird nicht mehr verstanden. Man bekommt das Gefühl, normale Erwartungen nicht mehr erfüllen zu können.

Ängste lassen sich schlechter kontrollieren, oder die eigenen Gefühle verstummen, man fühlt sich taub an.

Ein Trauma ist keine normale Alltagserfahrung und Alltagserinnerung und Ihre verrückte Reaktionsweise darauf ist normal.

Als Folgen eines Traumas entwickeln sich häufig chronische Ängste, Depressionen und vielfältige psychosomatische Beschwerden. Gerade bei hartnäckigen psychosomatischen Beschwerden oder Schmerzstörung sollte nach einem Trauma in der Vorgeschichte geschaut werden.

In der Traumatherapie bekommen Sie wichtige Informationen über dieses Phänomen und gezielte Unterstützung sowohl für Ihre Stabilisierung als auch für die Bearbeitung.

Weitere Informationen können Sie auf der Seite „Traumatherapie - EMDR“ nachlesen und auf den entsprechenden Internetseiten, die ich aufgeführt habe.